자연과의 공생을 통한 인문 공간 구상

Das geistwissenschaftliche Raumkonzept der menschlichen Umwelt als Symbiose von Natur und Stadt

초록

Erst in den 1990er Jahren setzte sich die Erkenntnis durch, dass sich die wissenschaftlichen Termini des Raumes üblicherweise in den Umkehrsemantiken von als räumlich (spatial) oder topographical benannten paradigmatischen Turns bewegen. Die veränderte und dynamisierte Konstruktion des Raumes stellt ein immer wieder anschlussfähiges Thema dar. Nach Henri Lefebvre haben Generationen den Raum umgestaltet. Selbst das Gesicht der Erde, die Landschaft und die gesamte Natur, so wie sie jetzt für uns gesteht, sind ein Produkt. Deshalb lässt sich auch formulieren, dass der geogaphische Raum als Raum menschlicher Aktivitäten beschrieben wird. Das Konzept der Produktion des Raumes bezieht sich nicht nur auf ein Produkt sozialer Praxis, sondern auch auf einen philosophischen und geisteswissenschaftlichen Betrachtungsgegenstand. Darüber hinaus ist dieses Raumkonzept ein Resultat historischer Praxis. Daher wird der Begriff des Raumes weder in der Welt der Materialität noch als ein reines Gedankenkonstrukt angesiedelt. Lefebvres Raumtheorie basiert auf den drei Dimensionen räumliche Praktiken, Repräsentationen des Raumes und Räumen der Repräsentation. Vor allem hängen in dieser Arbeit der zweite und dritte Aspekte mit dem an einer Symbiose von Natur und Stadt orientierten geistwissenschaftlichen Konzept zusammen. Als die konkreten Belege von historischen, kulturellen und sozialen Räumen werde hier Beispiele aus drei Ländern aufgeführt. Das erste Beispiel stammt aus Deutschland und ist der Emscher Landschaftspark, ein Regionalpark im nördlichen Ruhrgebiet, der eine außergewöhnliche Landschaft aus Industriekultur und Landschaftskunst bereit hält. Er ist ein regionales Kooperationsprojekt zur Schaffung eines zusammenhängenden Parksystems. Das Konzept des Emscher Landschaftsparks wurde während der Internationalen Bauausstellung Emscher Park entwickelt. Ziel des Landschaftsparks ist die Schaffung eines neuen Parktyps, der unterschiedliche Freiräume miteinander verbindet, zum Beispiel Gebiete der erhaltenen vorindustriellen Kulturlandschaft und die Natur. Als die Natur, Verganenheit und Menschen verbindendes Element der Städte übernimmt der Emscher Landschaftspark auch die Funktion der Identitätsbildung für die Geschichte und Zukunft sowie den einzelnen Räumen der Region. Das zweite Beispiel stammt aus der Stadt Paris. Es gibt hier zum einen den Jardin des Tuileries (Tuileriengarten), einen im französischen Stil gehaltener ehemaliger Schlosspark in Paris, der in sich selbst ebenfalls ein Kunstwerk aus Natur und Stadt bildet. Zum anderen gibt es den Parc de Bercy. Er entstand in Bercy, einem Stadtteil im Osten von Paris, der, direkt an der Seine gelegen, früher einer der größten Weinmärkte der Anfang der 80er Jahre fanden gewaltige Umgestaltungen statt und er wird heute als ‘Gärten der Erinnerung’ bezeichnet. Das dritte Beispiel ist die High Line in New York City. Sie ist eine nicht mehr als solche genutzte Hochbahnstrasse im Westen von Manhattan, die seit 2006 zu einer Parkanlage, dem High Line Park, umgebaut wird. Die drei Beispiele greifen die Leitthemen der Koexistenz der Menschen und Natur, Gegenwart und Vergangenheit sowie eine gelungene Symbiose von Natur und Stadt auf.

키워드

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제목
자연과의 공생을 통한 인문 공간 구상
제목 (타언어)
Das geistwissenschaftliche Raumkonzept der menschlichen Umwelt als Symbiose von Natur und Stadt
저자
김경희
발행일
2013
저널명
헤세연구
30
페이지
243 ~ 262